Eine Baumwollplantage im Süden der Vereinigten Staaten Mitte des 19. Jahrhunderts: Wenige reiche Plantagenbesitzer ließen ihre schwarzen Sklaven auf den weiten Baumwoll- und Tabakfeldern arbeiten. Das Leben der Negersklaven war bestimmt von sozialem Elend und Armut. Aus Westafrika verschleppt und entwurzelt von ihrer Kultur waren sie in der neuen Welt recht- und besitzlos. Sie durften weder lesen noch schreiben und die Ausübung ihrer Religionen war ihnen verboten. Nur im Geheimen wurden von manchen Gottesdienste nach traditionellen Riten gefeiert. Die Schwarzen wurden wie Arbeitstiere gehalten und behandelt. Unter solchen Voraussetzungen war ihr Leben ohne Hoffnung auf Besserung und Auswege aus ihrer Lebenssituation gab es nicht. Der Alltagsrhythmus der Sklaven war bestimmt von der Arbeit auf den riesigen Baumwoll- und Tabakplantagen. Es war eine eintönige und monotone Arbeit, bei der die Schwarzen so genannte Worksongs sangen. Sie sind die ersten Dokumente afroamerikanischer Musik. Worksongs hatten weniger die Aufgabe von der Monotonie der Arbeit abzulenken, vielmehr koordinierten die Sklaven mit Hilfe des Taktschlags die Bewegung der Arbeit. Meist gab es einen Vorsänger, die Arbeitsgruppe antwortete im Chor. Die Geschichte des Jazz I Barkeeper: Berth Wesselmann Musiker: Rich Laughlin (Trompete), Stephan Maaß (Percussion), Johannes Prischl (Saxophon / Flöte), Roland Punzenberger (Schlagzeug), Thomas Schwaiger (Keyboards), Henning Sieverts (Bass), Uli Widenhorn (Gitarre) Musikalische Beratung: Joachim Gerndt Schnitt : Olga Barthel Redationsassistenz: Monika Buscher Produktion: Werner O. Feißt Buch, Realisation, Redaktion: Frank Haase

Ruby Doo

Über den Autor

Ich bin staatlich geprüfte Lehrerin für Tanz und lehre seit 2010. In meiner Ausbildungszeit fesselte mich der lebensbejahende und ehrliche Tanzstil Charleston in all seinen Facetten. Ich lache gern und dies aus tiefsten Herzen. Meine größten Freuden sind, die Fortschritte von kleinen und großen Menschen zu sehen, während sie Neues lernen. Da ich selbst erst mit 19 Jahren so richtig begonnen habe zu tanzen und dies auch noch direkt in einer Tanz-Berufsausbildung, weiß ich, was es heißt Bewegungen, die man nie für möglich gehalten hätte zu lernen. Mein pädagogisches Ziel ist es daher, den Erfolgsdruck von Freizeittänzern zu nehmen und ihnen ihre eigenen Qualitäten nahe zu bringen. Denn, ob ein Mensch mit drei oder 60 Jahren tanzen möchte – es ist möglich und das schönste Hobby auf der Welt.

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