Eine Baumwollplantage im Süden der Vereinigten Staaten Mitte des 19. Jahrhunderts: Wenige reiche Plantagenbesitzer ließen ihre schwarzen Sklaven auf den weiten Baumwoll- und Tabakfeldern arbeiten. Das Leben der Negersklaven war bestimmt von sozialem Elend und Armut. Aus Westafrika verschleppt und entwurzelt von ihrer Kultur waren sie in der neuen Welt recht- und besitzlos. Sie durften weder lesen noch schreiben und die Ausübung ihrer Religionen war ihnen verboten. Nur im Geheimen wurden von manchen Gottesdienste nach traditionellen Riten gefeiert. Die Schwarzen wurden wie Arbeitstiere gehalten und behandelt. Unter solchen Voraussetzungen war ihr Leben ohne Hoffnung auf Besserung und Auswege aus ihrer Lebenssituation gab es nicht. Der Alltagsrhythmus der Sklaven war bestimmt von der Arbeit auf den riesigen Baumwoll- und Tabakplantagen. Es war eine eintönige und monotone Arbeit, bei der die Schwarzen so genannte Worksongs sangen. Sie sind die ersten Dokumente afroamerikanischer Musik. Worksongs hatten weniger die Aufgabe von der Monotonie der Arbeit abzulenken, vielmehr koordinierten die Sklaven mit Hilfe des Taktschlags die Bewegung der Arbeit. Meist gab es einen Vorsänger, die Arbeitsgruppe antwortete im Chor. Die Geschichte des Jazz I Barkeeper: Berth Wesselmann Musiker: Rich Laughlin (Trompete), Stephan Maaß (Percussion), Johannes Prischl (Saxophon / Flöte), Roland Punzenberger (Schlagzeug), Thomas Schwaiger (Keyboards), Henning Sieverts (Bass), Uli Widenhorn (Gitarre) Musikalische Beratung: Joachim Gerndt Schnitt : Olga Barthel Redationsassistenz: Monika Buscher Produktion: Werner O. Feißt Buch, Realisation, Redaktion: Frank Haase

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